Produktbeschreibungen texten – eine Königsdisziplin?

Treffende Produktbeschreibungen texten ist häufig das, was beim Aufbau eines Online-Shops am ehesten mit niedriger Priorität eingestuft wird. Dabei sind gute Produkttexte allzu oft DAS Merkmal, dass zwischen Kaufen oder Weiterklicken entscheidet. Es gilt den potentiellen Kunden mit handfesten, ehrliche Informationen in schönen klaren Formulierungen bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Wie das geht zeigen wir hier:

Vorbereitung ist alles!

Produktbeschreibungen zu texten ist eine Königsdisziplin
Photo courtesy by Patrick Tomasso

Der Schreiber muss sich vorab daher einige wichtige Fragen stellen. Was will der Kunde über das Produkt wissen? Warum ist der Kunde überhaupt hier? Was macht gerade dieses Produkt besser als andere? Warum wird dieses Produkt gekauft? Um diese Fragen zu klären hilft es häufig, vorab Produktbeschreibungen von Konkurrenzprodukten zu lesen um sich ein Bild davon zu machen, wie das Produkt im Allgemeinen behandelt wird. Daraufhin lohnt sich immer auch noch ein kurzer Blick in die Kundenbewertungen, denn dort finden sich oft die wichtigsten, in anderen Produktbeschreibungen nicht beantworteten, Fragen. Obendrein ist es nie verkehrt noch eine kurze WDF/IDF Analyse zur übergeordneten Kategorie des Produktes durchzuführen um eine Idee des Spektrums potentieller Keywords zu bekommen. Mit den nun gewonnenen Informationen lässt sich eine perfekte, alle Fragen beantwortende Produktbeschreibungen kreieren:

Adjektive machen den Unterschied!

Die richtige Nutzung von Adjektiven ist bei guten Produktbeschreibungen entscheidend! Eine weiche, edle Wintermütze fühlt sich doch bestimmt viel besser an als die übliche 0815 Mütze oder? Und für die luxuriöse Damenhandtasche kann man ja gerne mal etwas tiefer in die (Brief-)Tasche greifen als für die beige Handtasche. Auch der maskuline Herrengürtel aus Leder passt dem Geschäftsmann von heute besser als der so unspektakulär klingende schwarze Ledergürtel. Eine perfekt geschriebene Produktbeschreibung löst ganz gezielt Emotionen aus. Ganz wichtig ist es sich die Frage zu stellen: „Welches persönliche Ziel möchte der Kunde durch dieses Produkt erreichen und welche Adjektive sind am besten dafür geeignet um Ihm zu zeigen, dass dieses Produkt ihm genau dorthin verhelfen wird?“

Fakten vs Ausschmückungen - wie ist der Mix in einer perfekten Produktbeschreibung?

Klickt man sich durch die verschiedensten Online Shops muss man sich die Frage stellen wie denn die richtige Produktbeschreibungen aussieht. Von seitenlangen blumigen Beschreibungen bis hin zu kurzen kommentarlosen Auflistungen technischer Daten - es gibt sie in den verschiedensten Arten und Variationen. Welche Variante am besten ist hängt letztendlich vom zu bewerbenden Produkt, der entsprechenden Zielgruppe und nicht zuletzt dem „redaktionellen Bauchgefühl“ ab. Es gibt jedoch einige grundlegende Regeln die immer gelten:

  1. Eine Produktbeschreibung sollte nicht mehr als 300 Worte umfassen.
  2. Die überzeugendsten Kaufargumente sollten am Anfang des Textes genannt werden da dieser häufig nicht zu Ende gelesen wird.
  3. Die wichtigsten technischen Details des Produkts sollten bereits im Text gut erkennbar genannt werden.
  4. Passende Adjektive überzeugen den Leser vom Kauf.
  5. SEO Überarbeitung mit Keywords sorgt für gute Auffindbarkeit bei Suchmaschinen und höheren Traffic. Hier kann auch eine professionelle WDF/IDF Analyse im Detail erhebliche Vorteile bringen.
  6. Gut strukturierte Absätze und Überschriften helfen dem potentiellen Kunden bei der Orientierung und ermöglichen ein angenehmeres und schnelleres Lesen.
  7. Durch eine Liste/Tabelle aller technischen Details am Ende lassen sich auch lesefaule Kunden über das Produkt informieren.
  8. Hinweise auf passendes Zubehör oder vergleichbaren Produkten helfen bei der Kaufentscheidung und sorgen für Spontankäufe von Accessoires.
  9. Auf perfekte Rechtschreibung und Grammatik muss bei Produktbeschreibungen besonders geachtet werden, da Fehler in der Produktbeschreibung das Vertrauen des Kunden in die Qualität des Shops(!) verlieren lässt.

Suchmaschinenoptimierung – heutzutage ein Muss!

Um Ihre Produktbeschreibung auf das nächste Level zu bringen muss diese SEO-optimiert sein („Search Engine Optimizing“, oder zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung.) Durch die Nutzung spezieller Keywords kombiniert mit Informationen und einem auf die Zielgruppe abgestimmten Produkttext wird Ihre Produktbeschreibung zum Klick-Magnet. Die Verwendung häufig gesuchter Begriffe und Wortkombinationen sorgt für eine bessere Platzierung bei Suchmaschinen wie Google und garantiert Ihnen dadurch höhere Besucherzahlen die sich häufig in besseren Verkaufszahlen widerspiegeln.

Ein ganz wichtiger Punkt im Bereich SEO ist zudem, dass Produktbeschreibungen den Leser zum Weiterlesen einladen müssen – Suchmaschinen messen nämlich die Dauer des Verbleibs auf einer Webseite. Findet jemand also über Google beispielsweise inital Ihre Produktseite, findet jedoch keine passenden Informationen und geht direkt zurück auf die Suchergebnisseite (sogenannte „Absprungrate“), ist das für die Suchmaschine ein Zeichen, dass die betreffende Seite „irrelevante“ oder nicht ausreichende Informationen hat. Als Konsequenz wird Ihre Seite daher in den Suchergebnissen abgewertet!

 

Seriosität durch korrekte Rechtschreibung und Grammatik

Fehlerhafte Texte erzeugen Misstrauen in den Shop, denn die Kompetenz des Shop Betreibers wird so schnell in Frage gestellt. Niemand möchte beim Lesen durch Rechtschreib- oder Grammatikfehler gestört werden. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie Ihre Produktbeschreibung vor Veröffentlichung mehrfach durch. So gehen Sie sicher, dass alle Unstimmigkeiten ausgemerzt wurden. Ein Lektorat ist hierbei eine große Hilfe, denn ein zweites Paar Augen sieht oft Fehler, die dem Schreiber nicht auffallen.

Produktbeschreibungen kopieren – ein absolutes „no go!“

Um Zeit und Geld zu sparen kopieren Webshop-Betreiber häufig einfach die Produktbeschreibungen vom Hersteller. Ein ganz fataler Fehler, denn die meisten Texte von Herstellern sind nicht SEO überarbeitet, stehen schon im Internet und werden deshalb von Suchmaschinen als „Duplicate Content“ erkannt und als unwichtig gewertet. Das heißt mit einer kopierten Produktbeschreibung werden Sie nie auf einen der begehrten oberen Plätze auf Google kommen. Nur eine selbst kreierte, Suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibung sorgt deshalb für mehr Besucher und fördern somit Käufe.

Viel Arbeit – doch dafür gibt es Profis!

Ein professioneller Texter benötigt in der Regel etwa ein Viertel der Zeit, um eine gute Produktbeschreibung zu kreieren wie ein ungeübter Texter. Deshalb empfiehlt es sich, allein schon aus monetären und zeitlichen Gründen, eine Redaktionsagentur einzuschalten. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass der Laie viele Fehler und Fallstricke insbesondere im Bereich SEO nicht kennt, deshalb auch nicht korrigieren kann und sie im Text verbleiben. Der Qualitätsstandard sinkt demzufolge ganz automatisch. Eine professionelle Agentur hingegen kann durch Lektorat und Korrektorat einen hohen Qualitätsstandard sicherstellen – und das alles in einem Bruchteil der Zeit! Spezialisten liefern eben immer noch die beste Arbeit für Ihr Geld...

Wann sollte ich für Grafiken und Fotos zahlen?

Immer öfter liest man als Bildnachweis "Quelle: pixabay" oder "Bildquelle: gemeinfrei". Trotzdem gibt es noch immer einen Markt für kostenpflichtige Fotos - und das aus gutem Grund! In diesem Artikel stellen wir uns der Frage, weshalb es manchmal gut ist, für Bilder zu bezahlen. Gute Quellen für kostenlose, lizenzfreie Bilder finden sich hier.

Wo wird für Fotos bezahlt?

Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, kostenpflichtig Fotos oder Grafiken zu erwerben. Der aktuell wohl populärste Bezugsweg für Web-Bilder sind Stockphoto-Portale wie Fotolia oder iStockphoto. Hier erwirbt der Käufer meistens eine bestimmte, auf der Bild-Detailseite spezifizierte Lizenz. Die häufigste Lizenz umfasst eine begrenzte, nicht-exklusive Nutzung. Das heißt: Das Bild darf beliebig nicht beliebig oft verwendet werden, und niemand hindert andere Käufer daran, es ebenfalls einzusetzen. Außerdem ist bezüglich der genauen Lizenzvorschriften Vorsicht geboten: Wer etwa ein Bild in hoher Auflösung für ein Printprodukt erwirbt, hat damit noch lange nicht die Rechte für eine Veröffentlichung im Web in der Tasche! Es lohnt sich, hier genau hinzusehen.

Getty bietet Bilder für exklusive Zwecke - und teilweise exklusive Geldbeutel.
Getty bietet Bilder für exklusive Zwecke - und teilweise exklusive Geldbeutel.

Es gibt aber auch noch andere, oft exklusivere Bilddatenbanken. Diese umfassen häufig hunderte bis tausende Bilder und Videos, oft eingeschränkt auf ein bestimmtes Themengebiet oder einen bestimmten Einsatzort. Der Kunde erwirbt hier ganz unterschiedliche Lizenzen an den Bildern, von exklusiver Nutzung bis hin zum Wiederverkaufsrecht.

Und drittens besteht natürlich je nach gewünschtem Bild immer die Möglichkeit, dieses von einem Profi erstellen zu lassen: Wer einen Webshop für Bademoden gestalten will oder einen exklusiven Kalender, wird um ein Foto-Shooting mit professionellem Fotografen oft nicht herum kommen. Bei mehreren hundert benötigten Bildern kann dies sogar günstiger kommen, als zahllose exklusive Lizenzen oder eine teure, professionelle Datenbank zu erwerben. Auch bei Grafiken gibt es für jeden Geschmack Profis, die von Pixel-Art bis zu 3D-Animationen alle Vorstellungen abbilden können.

Warum bezahlen?

Drei Argumente, die wir gleich noch näher ausführen, sprechen dafür für Bilder in die Tasche zu greifen: Professionalität, Auswahl und Exklusivität.

Professionalität

Professionalität ist inzwischen ein weniger wichtiges Kriterium, seit viele kostenlose Portale hier nur wenige Wünsche offen lassen. Trotzdem kann gerade die Nachbearbeitung durch einen professionellen Designer lohnenswert sein – und auch die kostet Geld.

Professionelle Fotos können auch im Web viel Geld kosten - oft is ein eigenes Shooting günstiger.
Professionelle Fotos können auch im Web viel Geld kosten - oft is ein eigenes Shooting günstiger.

Eine professionelle und daher kostenpflichtige Quelle ist aber auch deshalb oft ihr Geld wert, weil durch den geschlossenen Lizenzvertrag mehr Rechtssicherheit herrscht. Bei kostenlosen Bildern aus Web-Quellen stellen sich oft Bedenken ein, vor allem, wenn sie von privaten Usern auf den Plattformen angeboten werden. Ein Lizenzvertrag kann hier abhelfen - gegebenenfalls auch vor Gericht. Auch bestehen oftmals Kunden darauf, eine "ordentliche" Lizenz zu sehen.

Auswahl & Individualität

Die Auswahl an kostenlosen, lizenzfreien Bildern ist begrenzt. Insbesondere teure Shootings und Personenaufnahmen, für die die Models zu Recht viel Geld verlangen - immerhin treten sie auch Persönlichkeitsrechte ab -, schränkten die kostenlose Abgabe ein. Auch Stockphoto-Portale haben nicht immer eine ausreichende Auswahl: Sie funktionieren nach dem Prinzip, einzelne Bilder oft zu lizenzieren und dadurch niedrigere Einzelpreise anbieten zu können. Dadurch ist aber die Auswahl eingeschränkt: Häufig wird nur angeboten, was sich auch oft zu verkaufen verspricht. Auch Abbildungen, die in manchen Ländern kulturell oder juristisch problematisch sind (Nacktheit, Betäubungsmittel, Waffen oder gar pornographisches Material), werden oft gar nicht erst angeboten.

 

Kostenlose Quellen wie Unsplash.com enthalten viele Landschafts- und Gegenstandsfotos, aber wenige Personenaufnahmen.
Kostenlose Quellen wie Unsplash.com enthalten viele Landschafts- und Gegenstandsfotos, aber wenige Personenaufnahmen.

Wer besondere Wünsche hat, bleibt vor allem bei den kostenlosen Bildern oft auf der Strecke oder muss zusätzliches Geld für Nachbearbeitung in die Hand nehmen. Oft wird ein eigenes Shooting dadurch sogar günstiger, insbesondere - wie oben erklärt - bei vielen benötigten Bildern. Vor allem bei "anstößigen" Inhalten ist es oft die Auswahl, die zu kostenpflichtigem Material greifen lässt.

Wenn die Bilder zusätzlich in die eigene CI oder einen vorhandenen Stil passen sollen, wird es oft ganz unmöglich, passendes Material "von der Stange" zu finden.

Exklusivität

Wenn man dieses Bild einmal gesehen hat, wird es einen durch's gesamte Netz verfolgen. Exklusivität sieht anders aus.
Wenn man dieses Bild einmal gesehen hat, wird es einen durch's gesamte Netz verfolgen. Exklusivität sieht anders aus.

Ein schlagendes Argument ist die Exklusivität kostenpflichtiger Bilder. Während man inzwischen an jeder Ecke des Web die Büro-Dekoration von Unsplash.com-Fotos begutachten kann, sind schon kostenpflichtige Stockphoto-Bilder exklusiver. Durch eine professionelle Nachbearbeitung oder gar ein eigenes Shooting kann hier ein echter Unterschied gemacht werden, da die Bilder von niemandem sonst genutzt werden dürfen.

Fazit

Es gibt gute Gründe, für Fotos und Grafiken zu bezahlen - und gute Gründe, auf kostenlose, lizenzfreie Alternativen zurückzugreifen. Die in diesem Artikel gesammelten Argumente sollen helfen, zu entscheiden, wann es sich lohnt, Geld in die Hand zu nehmen: Denn welche Art von Bild, welche Art von Lizenz die richtige ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und sollte sorgfältig abgewogen werden.

Kostenlos, lizenzfrei und gut: Fotos für’s Web

Oft fehlt nur noch ein ansprechendes Header-Bild für den Blogpost, eine aussagekräftige Grafik für die Präsentation oder ein simples, wirksames Icon. Doch woher ein kostenlose Fotos nehmen, wenn nicht stehlen?

Dass letzteres eine schlechte Idee ist, zeigen Abmahnkanzleien und Rechtsstreitigkeiten immer wieder. Trotzdem gibt es viele Einsatzzwecke für Fotos und Grafiken, die keine Lizenzgebühren erlauben – beispielsweise für's private Blog, für einen ehrenamtlichen Vortrag oder eine Website, bei der möglichst geringe Kosten anfallen sollen. Daher haben wir in diesem Artikel unsere vier liebsten Quellen aufgeführt, die lizenzfreies oder kostenlos verwendbares Grafikmaterial zur Verfügung stellen.

Hierbei muss unterschieden werden, ob Bilder vollkommen lizenzfrei sind (man spricht auch von "Public Domain" oder gemeinfreien Bildern bzw. dem Creative-Commons-Kürzel CC0 http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/), oder ob sie einer Lizenz unterliegen, die die kostenlose Nutzung erlaubt.

Weiterhin gibt es oft Einschränkungen, was die kommerzielle Verwendung betrifft: Viele Bilder im Web werden nur für nicht-kommerzielle Zwecke gratis zur Verfügung gestellt, eine geschäftliche Nutzung wird oft ganz ausgeschlossen oder erfordert eine Lizenzgebühr. Hier lohnt es sich, genau hinzusehen, um die Verwendung rechtssicher zu halten.

Kostenlose Fotos auf Pixabay

Pixabay macht auf der Startseite klar: “Alle Bilder und Videos auf Pixabay sind frei von Urheberrechten unter Creative Commons CC0 veröffentlicht. Du kannst diese kostenlos herunterladen, verändern und für beliebige Zwecke verwenden, auch in kommerziellen Anwendungen. Eine Namensnennung ist nicht erforderlich.”

Die Bilder (und Videos) können nach Suchstichworten oder nach Kategorien durchforstet werden. Die “Werbung” auf Pixabay besteht darin, dass am Kopf jeder Ergebnisseite auch kostenpflichtige Bilder aus Stockphoto-Portalen angezeigt werden.

Ergebnisseite auf Pixabay zum Stichwort "Pixel".
Ergebnisseite auf Pixabay zum Stichwort "Pixel".

 

Und die nächsten Bilder auf ... Unsplash

Auf Unsplash.com herrscht definitiv Rechtssicherheit: Alle Bilder in diesem Archiv unterliegen einer "Do-what-you-want"-Policy. Im Klartext heißt das, man darf die Bilder beliebig oft verwenden und verändern, ohne auch nur den Urheber oder die Quelle nennen zu müssen.

 

Schlankes Design und Endless Scrolling: Unsplash.com macht einen sehr künstlerischen Eindruck.
Schlankes Design und Endless Scrolling: Unsplash.com macht einen sehr künstlerischen Eindruck.

 

Auch Wikimedia Commons hat was zu bieten...

Interessant sind die Bilder, die bei Wikimedia Commons gefunden werden, vor allem auch, weil sie oft sehr alt sind. Grundsätzlich gilt nach deutschem Urheberrecht, dass Bilder 70 Jahre nach dem Tod des Fotografen oder Künstlers gemeinfrei werden und frei verwendet werden dürfen. Trotzdem ist ein genauer Blick in die jeweiligen Datei-Metadaten ratsam und gegebenenfalls ist eine Namensnennung des Fotografen oder sonstigen Urhebers nötig. In der Kategorie PD (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Public_domain) finden sich ausschließlich gemeinfreie kostenlose Fotos und Bilder.

WikimediaCommon-kostenloseFotos

 

Und Google Images erst recht ...

Eine der mächtigsten Quellen ist die Suchmaschine Google. Mit der Bildersuche lassen sich nämlich gezielt lizenzfreie oder zur Wiederverwendung gekennzeichnete Bilder suchen. Die Möglichkeit hierzu findet man in den Suchoptionen: Hier kann nicht nur festgelegt werden, wie groß und in welchem Spektrum des Farbraums das zum Suchbegriff passende Bild sein muss. Es gibt auch eine Option zur Lizenzierung des Bildes. Hier kann man auswählen, ob das Bild einer Lizenz unterliegt, die die kostenlose Verwendung für kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt.

Außerdem lässt sich hier auch einstellen, ob das Bild zur Bearbeitung freigegeben wurde, also verändert werden darf. Hiermit finden sich zu vielen Suchbegriffen die passenden Public-Domain-Abbildungen. Trotzdem sollten die auf den jeweiligen Ergebnisseiten genannten Lizenzbedingungen zur Sicherheit aufmerksam studiert werden.

Es gibt im Web noch weitere Quellen für lizenzfreie und CC0-Bilder wie etwa despositfoto (http://de.depositphotos.com/), stocksnap (https://stocksnap.io/) und im Public Domain Archive (http://publicdomainarchive.com/). Die besten Erfahrungen haben wir aber mit den oben genannten vier Quellen gemacht.

Google-kostenloseFotos

Content Marketing: Guter Content und trotzdem falsch?

Für große Firmen und Konzerne ist es nichts Neues und auch klein-, und mittelständische Unternehmen bedienen sich schon lange der Vorteile von den zahlreichen verfügbaren Content-Marketingmöglichkeiten. Ein großer Faktor ist hier die potentielle Kostenersparnis gegenüber eher klassischen Marketing Maßnahmen und Werbung.

Jedoch wird leider viel zu oft ein wichtiges Details vergessen: Es geht bei Content Marketing in erster Linie darum Inhalte zu produzieren, der die Zielgruppe anspricht. Aber Content ist nicht viel wert ohne einen konsistenten Veröffentlichungsplan. Im B2B Content Marketing Report 2016 gaben mehr als 70 Prozent der befragten Marketer an, der Hauptfokus sei es ansprechenden Content zu erstellen und bennen es als die „Top Priority“ für das nächste Jahr. Aber was für Vorteile bringt es mir, wenn ich Ressourcen in eine gut durchdachte Contentmarketingstrategie investiere?

Guter, regelmäßiger Content schafft Kundenbindung

Dass guter Content zu einer wohldurchdachten Content-Marketing-Strategie gehört, ist mittlerweile in das Bewusstsein der meisten Unternehmen vorgedrungen. Dadurch steigt aber für den klassichen Content Marketer gleichzeitig die Konkurrenz. Damit man sich nun von der Konkurrenz abheben kann, ist es wichtig solchen Content regelmäßig zu bringen. Ein kontinuierlicher Veröffentlichungsplan hat direkten Einfluß auf das Vertrauen von Kunden und Partner in die eigene Marke. Er hilft sich selbst nach aussen hin als Vordenker zu präsentieren und regt Besucher der Seite an regelmäßig wiederzukommen.

Content Marketing ist Aufmerksamkeit für die eigene Marke

Ein weiterer wichtiger Effekt den die regelmäßige Contentveröffentlichung mit sich bringt ist – oh Wunder in der Werbung – Aufmerksamkeit. Das Verhalten von Konsumenten befindet sich in einem ständigen Wandel und gerade durch die Möglichkeiten, die mobiles Internet ermöglicht die einfache und schnelle Kontrolle über die Medien die mn konsumiert. Klassisches Marketing bleibt hier meist auf der Strecke und wird oft schnell wieder vergessen. Daher versuchen immer mehr Unternehmen mit Hilfe von Social Media Plattformen mit dem Nutzer zu interagieren und sie zu bewegen, die Inhalte selbständig zu teilen – sei es durch Blogs, Videos, Whitepaper, usw. Es wird ein Grund geschaffen, um sich mit einer Marke oder einem Produkt näher zu beschäftigen.

Ansprechender Content fördert die Kundenbindung

Wie bereits erwähnt versuchen Unternehmen Plattformen zu nutzen, durch die mit Kunden interagiert werden kann. Einfach ausgedrückt: wird hochwertiger, ansprechender Content veröffentlicht, kommen Interessierte von selbst wieder. Bietet man nun noch die Möglichkeit, dass Besucher proaktiv mit dem Content interagieren können, wie z.B. durch einfaches Kommentieren schafft dies eine Bindung zwischen dem Leser, dem Content und dadurch auch mit der Marke. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Content von dritten geteilt wird und sich das Publikum vergrößert.

Werfen wir einen Blick auf Internetseiten mit Branchennachrichten oder News-Themen beschäftigen. Wenn dem Leser die Möglichkeit gegeben wird mit dem Betreiber und anderen Lesern zu interagieren, führt dies schnell zu einer Stammleserschaft, die dann – indem sie die Inhalte weiter empfehlen – indirekt Marketing betreiben.

Regelmäßiger Content erzeugt auch Webseiten Traffic

Alle bisher genannten Punkte haben noch einen positiven Seiteneffekt – sie erzeugen organischen Traffic. Und dies auf zweierlei Art: Einmal ganz natürlich durch neue und wiederkehrende Besucher und „zweimal“ verbessern regelmäßige Contentveröffentlichungen das SEO einer Seite. Suchmaschinen reagieren positiv auf gut gepflegte Webseiten oder Blogs, wenn die darin enthaltenen Informationen aktuell sind und einen Mehrwert für spezifische Suchbegriffe bietet. Somit => besseres SEO + mehr organischer Traffic.

Eine gute Content-Marketingstrategie führt also auf mehreren Wegen zu einer positiveren Wahrnehmung der eigenen Marke. Und zusätzlich eröffnet sie weitere Ansätze zur Umsatzsteigerung. Da aber nun immer mehr Unternehmen das Potiential einer solchen Strategie erkannt haben wird es um so wichtiger diese Strategie sorgfältig, kontinuierlich und langfristig zu planen und umzusetzen.

WDF/IDF kann auch Spaß machen!

WDF/IDF selbst scheint anderer Meinung zu sein...

WDF:IDF Spaß 2016-01-26 um 15.45.08
Ergebnis der WDF/IDF-Analyse für einen Produkttext im Bereich Sport.

Für Humor im Büro sorgte heute eine WDF/IDF-Analyse, die rein rechnerisch den Spaß im Sport verurteilt. Also wie spaßig ist ein Text, der zu oft den Spaß enthält und wenn ich jetzt hier noch einmal den Spaß erwähne, dann wird der Spaß erst richtig spaßig. Aber wir wollen ja auch keinen Spaß-Artikel hier schreiben, sondern ganz ernsthaft über SEO und WDF/IDF... Wirklich? Machen wir es doch kurz: WDF/IDF kann absolut eine ganze Menge Spaß beinhalten.

 

Lektorat ist harte Arbeit

4 Checkpoints für das inhaltliche Lektorat

Als Autor verliert man sich manchmal in seinen eigenen Gedanken, dem Stil, den Worten. Man bringt etwas zu Papier, liest drüber - „Passt!“. Im nächsten Schritt kommt dem Lektorat dann jedoch die immense Bedeutung zu, den Text nicht nur auf Rechtschreib- und Grammatikfehler abzuklopfen, sondern eben auch inhaltlich perfekt auszurichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Autor und Lektor ein und dieselbe Person sind, die beinahe schon schizophren ein-zwei Tage voneinander getrennt ihrer Arbeit nachgehen oder ob das Lektorat tatsächlich von einer anderen Person übernommen wird – Hauptsache ist, der Lektor geht unvoreingenommen an den Text heran. Wurde vor dem großen Content-Zeitalter ein Text vor allem noch auf Sprachfluss, Stil und Länge optimiert, braucht es heute schon etwas mehr Marketingverständnis seitens des Lektorats, wenn der Text Internetpublikationen dienen soll. Die folgenden 4 Checkpoints sollen daher einen Leitfaden für Lektoren darstellen, die sich insbesondere mit Web-Texten beschäftigen:

 

  1. Vermittelt der Text was er verspricht oder hat er keine Daseinsberechtigung?

Allzu oft stolpere ich im Internet über Texte, bei denen mich die Überschrift packt und viel verspricht. Vielleicht habe ich nach etwas Bestimmten gesucht oder bin über diverse Social Media Kanäle auf den Text aufmerksam geworden. Das spielt überhaupt keine Rolle. Fakt ist: Jetzt bin ich schon einmal auf der Seite, habe den Text vor mir und möchte die Informationen, die ich mir davon versprochen habe bekommen. Umgekehrt heißt das also für das Lektorat: Nimmt der Leser aus dem Text eine klare Message mit? Hier wird oft der Fehler gemacht, dass der Text als Einheit gesehen und diese Frage nur summarisch geprüft wird. Allerdings verkennt dieses Vorgehen, was bereits mehrere Studien bewiesen haben: Nur etwa ein Drittel aller Texte im Internet werden überhaupt zu Ende gelesen! Dies bedeutet für uns als Autoren und Lektoren, dass der Leser unabhängig davon, ob er überhaupt weiter als bis zur Hälfte liest, bereits erste, wenn nicht gar die wichtigsten Informationen aus dem Text mitnehmen sollte. Idealerweise gar aus jedem Absatz. Freilich wird sich nicht jeder Absatz mit dem Tiefgang eines Ozeandampfers versehen lassen, aber dennoch muss er – und das insbesondere bei Listicals! – inhaltlich die in den ersten Zeilen versprochenen Fragen/ Informationen aufarbeiten, ansonsten pokert der Text ganz schnell um seine Daseinsberechtigung.

 

  1. Treffe ich das Niveau meines Lesers?

Das Leseniveau ist der nächste wichtige Punkt der Checkliste. Dafür muss ich mir zunächst als Lektor klarmachen, wer denn eigentlich mein Leser ist! Schreibe ich für den gelangweilten Leser, der etwas Zeit totschlagen möchte und dabei nach der ein oder anderen interessanten Information fischt, wie es bei so vielen Online-Portalen und Social Media Posts der Fall ist? Oder ist mein Leser bereits tief in der Materie, durchschaut komplexe Zusammenhänge des Themas, hat eine gewisse Vorbildung und sucht nun nach der Information, die die Nadel im Heuhaufen darstellt? Ein Text der solch einen Leser befriedigt, adelt den Autor/ Lektor übrigens besonders, da dieser künftig als glaubwürdige, empfehlenswerte Quelle abgespeichert wird.

Manchmal lässt sich die Frage nach dem Niveau aber nicht so genau beantworten. Daher muss sich der Lektor möglicherweise zunächst mit dem Marketing, dem Auftraggeber, dem Vertrieb oder eben auch mit sich selbst kurzschließen, um eine der essentiellsten Fragen überhaupt zu klären: Wer SOLL denn mein Leser sein? Ist dieses Bewusstsein einmal ausgebildet, geht es meist schon nach dem dritten Text nahtlos ins Blut über und man erkennt die Schwächen eines Texts bereits beim ersten Korrekturlesen und kann ihm den perfekten Feinschliff verpassen. Denn ein Leser, der den Text nicht versteht, kommt genauso wenig wieder wie einer, dem er zu viel „blabla“ ist. Ein Beispiel ist dieser Text: Ich möchte versuchen, professionellen Lektoren eine Checkliste zu geben, nach der sie die inhaltliche Qualität eines Textes beurteilen können. Sie können ihn sozusagen als Blaupause verwenden. Alle anderen Leser, die nicht aus dem Text-Gewerbe stammen werden vermutlich nicht viel damit anfangen können – ihn vielleicht gar langweilig finden.

 

  1. Hat mein Text die notwendigen Conversion Cues?

Manche schreiben natürlich zum Spaß. Diejenigen von uns, die jedoch professionelle Schreiber sind, bezwecken mit ihrem Text regelmäßig etwas. Dies kann der Wunsch sein, den Leser zum Klicken, zum Wiederkehren oder direkt zum Kaufen zu bewegen. Nachdem wir die ersten beiden Punkte gecheckt haben, müssen wir uns als Lektoren also fragen, ob uns der Text das Gefühl vermittelt, uns zur gewünschten Aktion zu bewegen. Wenn nicht, kann der Text noch so gut sein – am Ende wird es an der Conversion scheitern, was den Text wiederum obsolet macht. Dabei können die Conversion Cues übrigens auch ganz unterschwellig gesetzt werden: Vielleicht reicht es dem Kunden beispielsweise, wenn der Leser einfach immer wiederkehrt – bis er schließlich irgendwann das Produkt selbst braucht und es dann bei uns oder eben beim Auftraggeber bestellt.

 

  1. Die rechnerische Komponente des Texts: Findet ihn die Suchmaschine?

Ein Text, der im Internet nicht gefunden wird, wird auch nicht gelesen. Und ein Text der nicht gelesen wird ist – gelinde gesagt – die Mühe nicht wert. Daher ist es auch wichtig, den Text auffindbar zu machen. Natürlich spielt hier das Drumherum, also das Marketing eine erhebliche Rolle. Von Followern und Fans ganz zu schweigen. Doch auch die Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiges Kapitel. Das Rezept dafür ist (aktuell noch!) relativ einfach und wird doch sträflich oft vernachlässigt. Immer wieder klopfen Leute an meine Tür und fragen mich, wie sie den Text sichtbarer machen, wie sie ihn verbessern können. Hier also mein persönliches Vorgehen: Bekomme ich als Lektor einen Text zugesandt, beantworte ich zunächst die drei oberen Fragen und optimiere den Text, beziehungsweise schicke ihn mit Anmerkungen an den Autor zurück. Dann kommt das Filetstück. Mit den obigen Fragen im Kopf erstelle ich mir ein Profil aus maximal 3 x 2 Keywords, auf die der Text ranken soll. Mittels WDF/IDF Analyse (etwa beim Onlinetool SEOlyze) checke ich daraufhin, welche themenverwandten Texte besonders gut ranken und welche Stichworte mit regelmäßiger Häufigkeit darin vorkommen. Der Vorteil bei dem von mir genutzten Tool ist, dass ich meinen Text direkt abgleichen kann und selbst für mich als Zahlenfeind das Vorkommen der jeweiligen Stichworte in „meinem“ Text schön grafisch aufbereitet sehe. Tut sich hier Verbesserungspotential auf, nehme ich mir den Text noch einmal zur Brust und arbeite die entsprechenden fehlenden Keywords und Stichworte in jeweils passende Passagen ein. So wird er am Ende auch gut auffindbar.

 

Fazit:

Zugegeben, auf den ersten Blick wirken diese vier Schritte enorm arbeitsintensiv und ich höre schon den Groll der Lektoren gegen mich schlagen, man hätte für solche Spielchen keine Zeit. Doch dem kann ich zwei Argumente entgegensetzen: Erstens – wenn nicht das Lektorat, wer dann? Der Autor ist oftmals „betriebsblind“, denkt selten objektiv und selbst wenn, muss für den Inhalt tadelloser Texte dasselbe Vier-Augen-Prinzip wie für Rechtschreibung und Grammatik gelten. Zweitens – man bekommt sehr schnell Routine und wenn man den Autor auch mit der eigenen Routine vertraut macht und Verständnis für obig genannte Checkpoints schafft, halbiert sich die Arbeit gleich auch noch. Mittlerweile dauert in unserem Haus das Lektorat etwa kaum noch länger als 5 Minuten pro 500 Worte – es sei dahingestellt, ob die Übung oder die Prozessoptimierung maßgeblich hierfür sind. Denn am Ende zählt immer nur Eines: Das positive Echo des Lesers.

263 Zeichen – Oder: Das Rätsel, um die verlängerte Meta-Description!

Vorgabe: 155 Zeichen. Aufgabe: Komprimieren Sie den gesamten Inhalt einer Website in die Meta und setzen Sie das Keyword an die richtige Stelle! Jeder, der sich nur im Ansatz mit SEO-Texten oder auch der SEO-Optimierung von Websites beschäftigt, kennt das Problem. Schließlich soll der Google-User mit nur einem Klick auf die richtigen Inhalte weitergeleitet werden.

30.10.2015, Ortszeit 16:10 Uhr

Was ist passiert? Wieso erlaubt Google im zweiten Snippet eindeutig mehr Zeichen? Wahrscheinlich ein einmaliger Ausrutscher! Kann auch Google mal passieren.
Was ist passiert? Wieso erlaubt Google im zweiten Snippet eindeutig mehr Zeichen? Wahrscheinlich ein einmaliger Ausrutscher! Kann auch Google mal passieren.

20.11.2015; Ortszeit 17:03 Uhr

Das ist kein einmaliger Ausrutscher, sondern gleich ein doppelter und am ...
Das ist kein einmaliger Ausrutscher, sondern gleich ein doppelter und am ...

23.11.2015; Ortszeit 10:24 Uhr

... rutscht Google gleich nochmal aus?
... rutscht Google gleich nochmal aus?

Gibt man die Begriffe „Meta-Description“, „VW Scheibenwischer kaufen“ und „Title Tag“ übrigens aktuell auf Google ein, dann erscheinen die verlängerten Metas immer noch. Außerdem sind die Snippets jetzt ausformuliert und transportieren den Inhalt nicht nur stichpunktartig. Ist das die Chance auf mehr Werbefläche?

Leider nicht. Bei genauerer Recherche im HTML-Code findet sich der Text nicht im Head-Bereich, der die Meta-Daten üblicherweise enthält, sondern im Body. Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich, denn Google zog die Meta-Description schon immer aus dem Body-Bereich der Seite, wenn keine eigene getextet war.

Short Google Break: Hintergrundgedanken

Versetzen wir uns eine Minute lang in Google. Ziel ist es, dem User schnellstmöglich die Information zum Suchbegriff zu liefern. Ist keine eigene Meta-Description für die Website getextet, muss der Google Algorithmus mithilfe der Crawler selbst danach suchen, welche Informationen zur Website im Snippet angezeigt werden sollen.

Und natürlich versucht Google die Information möglichst genau wiederzugeben. Handelt es sich um eine News-Seite wird das Datum wohl eine Rolle spielen. Welche Informationen sind bei einem Glossar wichtig? Um eine Aussage über den Inhalt der Website treffen zu können, wird die Meta-Description hier mit Absicht verlängert. Schließlich ist nicht angegeben, worum es sich handelt.

Wissen wir, welche Informationen der Google Algorithmus crawlt?

Das wäre schön, denn dann könnte man beeinflussen, welche Informationen in der verlängerten Meta-Description auftauchen. Die Antwort lautet also: Nein. Wenn es jemand weiß, dann darf er sich gerne bei mir melden.

Die bislang bekannte Vorgehensweise von Google ist, dass je nach Suchbegriff eine neu zusammengestellte Description für die Website angezeigt wird und zwar mit den Informationen, die der Algorithmus für dieses Keyword auswählt – sinnvoll oder nicht sei dahingestellt. Die verlängerte Meta-Description ist bislang nur ein Anzeichen dafür, dass keine eigene Description getextet wurde.

Das kann manchmal sogar Absicht sein. Im Netz kursieren einige Meinungen, die diese Vorgehensweise befürworten, denn schließlich bleibt die Description dadurch variabel und passt sich je nach Suchbegriff neu an. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Mit diesem Beitrag starten wir auch gleich den ersten Versuch und texten mit Absicht keine Meta-Description!

<tl;dr>

Fazit

Ganz neben unserem eigenen Versuch: Gilt für die Alltagspraxis nun, dass man eine Meta-Description verfassen sollte oder nicht? Es gibt, wie so oft, keine richtige Antwort darauf. Für ein einheitliches Bild empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Meta-Descriptions selbst zu verfassen. Es ist aktuell state of the art und Google hat bislang nichts Gegenteiliges verlauten lassen. Hinzu kommt, dass man die Kontrolle über die veröffentlichten Informationen behält. Werden sie automatisch generiert weiß man nicht, welche Informationen der Seite Google für die Meta-Description heranzieht. Wir raten deshalb dazu sie auch weiterhin noch zu texten.