Ihr Start im Social Media Marketing

Um mit Ihrem Marketing die größtmöglichen Erfolge zu erzielen, ist es wichtig neben den üblichen Werbemaßnahmen auch Social Media Marketing zu betreiben. Doch das ist besonders für kleine Unternehmen und Start-ups eine schwierige Aufgabe. Wie genau fängt man an? Damit alles gut ins Rollen kommt, zählen die ersten entscheidenden Schritte. Wir gehen Sie gern mit Ihnen, damit Sie bei Facebook und Co. Erfolg haben!

Definieren Sie eine Zielgruppe

Was für Kunden wollen Sie durch Ihr SocialMedia Marketing gewinnen? Wie alt ist Ihre Zielgruppe, männlich oder weiblich, welchen Bildungsstand und welches Einkommen haben Sie? Legen Sie das fest!

Auf welchen Plattformen ist Ihre Zielgruppe vertreten

Um die Zielgruppe mit SocialMedia Marketing zu erreichen, müssen Sie zuerst wissen, wo diese am aktivsten ist. Das kann je nachdem was Sie anbieten stark variieren. Facebook und Instagram sind normalerweise ein guter Start, doch auch Plattformen wie Twitter, Google+ oder LinkedIn können wichtig sein!

Was macht die Konkurrenz

Auf welche Plattform konzentriert sich Ihre Konkurrenz? Wofür verwenden Sie diese und vor allem wie aktiv sind Sie? Schauen Sie sich einige Konkurrenten genau an und orientieren Sie sich an dem, der den meisten SocialMedia Erfolg hat.

Bieten Sie einen Mehrwert

Dass man Ihnen auf SocialMedia Plattformen folgt, muss sich lohnen. Bieten Sie durch informativen Content, Rabattaktionen oder Gewinnspiele einen Mehrwert. Achten Sie besonders darauf das Ihr Inhalt hochwertig ist, denn bei Social Media Marketing gilt Qualität über Quantität.

Veröffentlichen Sie regelmäßig Content

Um auf lange Sicht mit SocialMedia Erfolg zu haben, sollten Sie in regelmäßigen Abständen Content veröffentlichen.  Im besten Fall führt er zu Diskussionen und wird von anderen Nutzern weiterverbreitet. Nur so sorgen Sie dafür, dass Sie nicht sofort wieder in Vergessenheit geraten.

Ihre Analyse

Eine monatliche Analyse und Rückschau ist unverzichtbar, um entscheiden zu können, wie Sie am besten weitermachen. Mit welchen Aktionen hatten Sie den meisten Erfolg? Konnten Sie durch die Verbreitung der Rabattaktion viele Neukunden gewinnen? Welcher Content kam am besten an? Das sind Ihre Marker für die nächsten Handlungsschritte.

Pflegen Sie das Social Media Netzwerk

Mit der Zeit wird sich Ihr Netzwerk vergrößern. Beobachten Sie die Kommunikation innerhalb des Netzwerks genau und reagieren Sie schnell. So zeigen Sie, dass Sie ansprechbar und offen für Meinungsaustausch sind. Wenn Sie zudem Ihre Inhalte aktuell halten und die Informationen stetig verbessern, steht Ihrem Social Media Erfolg nichts mehr im Weg!

Content und das Keyword „Content kaufen“

Der Beitrag beschäftigt sich mit Content in ganzheitlicher Sicht. Er beschäftigt sich auch mit der Vermischung von Werbung und Inhalten. Und nicht zuletzt fällt dieser Artikel unter die Kategorie: #essay. Auch bekannt als freiheitlichste Textform, die es wohl gibt.

Ok, ich gestehe. Ich bin Richard David Precht Fan. Neulich war er auf dem Medienkongress in Frankfurt unterwegs und resümierte neben Kindererziehung auch über Content. Er behauptete das Wort „Content“ sei ein zynisches Wort für jeden Kulturschaffenden. Schließlich werfe es sämtliche Feinheiten, die sich in der Medienproduktion über Jahrhunderte herausgebildet haben, in einen Topf. (KW: Content kaufen)

Meine Meinung: er hat Recht. Jeder, der sich aktiv damit beschäftigt Websites zu gestalten und mit Content zu füllen, kann nur groben Richtlinien folgen. Es gibt keine fixe Anleitung für einen Startseitentext. Es gibt auch keine festgelegte DIN-Norm, die sagt: Hast du diese Punkte beachtet, dann hast du einen einwandfreien Über-uns-Text oder Blogbeitrag und so sieht das perfekte Bild dazu aus.

These 1: Content als Einheitsbrei

Verweilen wir also kurz bei der ersten großen These: Kein Mensch weiß, wie Content exakt auszusehen hat. Wir versuchen Formate, die wir aus Print und Fernsehen kennen – Meinung, Dokumentation, Kommentar, Bericht, Sachtexte, fiktionale Texte – zwanghaft in ein digitales Korsett zu zwängen.

Problem dabei. Das Internet hat kein Korsett. Es ist offen, flexibel und verbindet Bild, Text sowie Video immer unterschiedlich. Das einzige Korsett, dem Inhalte im Netz ausgeliefert sind, sind die technischen Vorgaben großer Portale wie Facebook. Oder die Vorgaben, die man auf WordPress einhalten muss, um einen SEO-Text zu erhalten. (Der dann hoffentlich auch für Google ein SEO-Text ist ... aber das führt jetzt zu weit. (KW: Content kaufen)

Resümee 1 – Guter Content?

Die Norm, ab wann Inhalte – also Content – gut ist, ist verloren gegangen und richtet sich gerne nach Klickzahlen oder der subjektiven Einschätzung. Und die kann auch mal danebenliegen, wie jeder von uns weiß.

These 2: Echte Inhalte und Werbung haben sich vermischt

Dass wir digital völlig andere Wege gehen müssen ist nur ein Aspekt, der uns als produzierenden Content-Lieferanten über den Weg läuft. Viel schwieriger ist da These Nr. 2. Dem Einheitsbrei Content gelingt es nicht mehr, echte Inhalte von Werbung zu trennen. Ist dieser Blogbeitrag nun werbefinanziert oder nicht? Ist der gesamte Blog werbefinanziert? Und woran erkenne ich das?

Kann ich den Inhalten auf der Seite also vertrauen. Steht da irgendwo Ad oder eine Anmerkung, dass es sich um ein Werbeformat handelt. Oft nicht mehr, auch wenn es eigentlich vorgeschrieben ist. Schließlich befinden wir uns im Zeitalter des Content Marketing und des Native Advertising. Kunden sollen mit echten Inhalten auf die Produkte aufmerksam gemacht werden. Werbepsychologisch ist das einfach nachzuvollziehen, denn wen interessiert Direktwerbung? Banner beispielsweise? Rhetorische Fragen im Grunde. (KW: Content kaufen)

Resümee 2 – Authentizität (technisch verpackt)

Sucht man nach der Antwort, was guten Content ausmacht, stößt man immer wieder auf einen soliden Kern – Authentizität. Der Grund, warum dieser Content jetzt produziert wird und für welchen Zweck soll authentisch vermittelt werden. Es ist auch keine Schande, wenn in Werbung und Marketing echte Inhalte verwendet werden; nur vermittelt muss es werden. Werden authentische Inhalte auch technisch auf hohem Niveau verpackt und für den jeweiligen Kanal aufbereitet, kommt man gutem Content auf die Spur. Bis sich jedoch selbstständige Internetformate herausgebildet haben, wird es wohl noch etwas dauern.

KW: Content kaufen

Ach ja, auf das Keyword Content kaufen wollen wir ranken. Davon bitte nicht allzu sehr irritieren lassen. Schließlich weiß ja auch keiner, wie man die Suchmaschine zufrieden stellt und wie echte authentische Texte für Google aussehen. Das ist jedes Mal wieder eine Herausforderung. Gut wenn Sie eine Agentur gefunden haben, die begriffen hat, dass es eine Herausforderung ist!

SEO Trends für das Jahr 2017

Es ist immer noch Januar 2017 – immer noch Zeit für einen SEO Trends-Artikel. Die Marketing Branche blickt erwartungsvoll auf mögliche Neuerungen. Wir haben hier einige Trends zusammengestellt, die in diesem Jahr möglicherweise auf uns zukommen. Vieles ist nicht neu, doch genau das ist es, worauf Sie dieses Jahr achten müssen.

#seotrends No.1 – Der Mobile First Index

Mobile hat die Welt von Suchmaschinen-Marketing übernommen. 2015 überholten Mobile-Suchvorgänge erstmals die Desktop-Suchvorgänge. Damals bezeichnete Google Desktop und Mobile noch als gleichwertig, doch das ist nicht mehr aktuell.

Google kündigte kürzlich den Mobile First Index an. Eine wichtige Neuerung, denn Google ermittelt nun auch anhand der mobilen Version Ihrer Webseite deren Platzierung. Doch keine Panik, wenn Ihre Webseite im Responsive-Design erstellt wurde, sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn nicht, ist es höchste Zeit Ihre Seite zu überarbeiten!

#seotrends No.2 – Suche mit Spracherkennung

Die stetig besser werdende Software zur Stimmerkennung, könnte auch für Suchmaschinen interessant werden. Die Zahl der Nicht-Tipper wächst. Immer mehr Menschen bedienen ihr Telefon mit der Stimme. Ganz gleich, ob beim Autofahren, Kochen oder weil man in der kalten Jahreszeit die Handschuhe anlassen möchte.

Dass der Suchvorgang dann völlig anders abläuft ist klar, denn Lautsprache verhält sich nun mal anders als Schriftsprache. Dementsprechend muss auch der Content angepasst werden. Die Suchmaschine sucht im Text nach anderen Phrasen und Schlüsselwörtern, als bei einer getippten Eingabe. Auch wenn wir diesen Trend für 2017 noch verfrüht halten, so wird er doch innerhalb der nächsten Jahre in Erscheinung treten. Websites werden sich auf die Voice Search einstellen müssen – vor allem in der Bereitstellung ihrer Inhalte.

#seotrends No.3 – Strukturierte Daten und schema.org

Google würde Texte gerne lesen können, kann es aber nicht. Schließlich ist und bleibt es eine Such-MASCHINE. Damit genialer Content – anderen sollte man sowieso nicht veröffentlichen – besser gefunden wird, sollte man ihn mithilfe von Rich Snippets für die Maschine strukturieren.

Im Grunde sind Rich Snippets nichts anderes als erweiterte Snippets, die mehr Zusatzinformationen zum Onpage-Content bereitstellen. Das können Bewertungssterne, Abbildungen oder Preisangaben sein. Auf jeden Fall findet der User den gesuchten Inhalt damit schneller und was der User mag, das mag auch Google! Das Tool mit dem man Rich Snippets erstellen kann heißt übrigens: schema.org.

Instagram Stories integriert erstmals Werbung

Das Stories Feature von Instagram lässt die 600 Millionen monatlichen Nutzer der Plattform Momente festhalten und teilen, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Ähnlich wie Snapchats Stories haben Nutzer damit die Möglichkeit Ihren Freunden durch Fotos und Videos kurzzeitige Einblicke in Ihr Leben zu geben.

Instagram beginnt nun damit Firmen zu erlauben auf Ihrem im neuen Feature „Instagram Stories“ zu werben. Das Feature wird bereits täglich von etwa 150 Millionen Menschen genutzt. Marken wie Nike, Airbnb und Asos wollen, als erste versuchen mit der neuen Vollbild-Werbung durch Instagram Kunden zu gewinnen. Aktuell lässt sich der Erfolg nur anhand der Menge an erreichten Menschen messen. In den kommenden Monaten plant Instagram jedoch den Einbau neuer Metriken, die verschiedene neue Werbeformen, wie z.B. ortsbezogene Werbung, möglich machen.

Instagram Stories zusammengefasst

Instagram Stories-Werbung wird aktuell nun im Auktions-Stil verkauft. Das automatisierte System der Plattform errechnet dann die Kosten pro 1000 Impressions, die je nach Alter, Geschlecht und Standort stark variieren können. Um den weltweit 500.000 Werbetreibenden auf der Plattform einen Mehrwert zu bieten analysiert das System Interaktionen, Likes, verbrachte Zeit, wann die Besucher weggeklickt haben und ob Sie Instagram Stories dann komplett verlassen oder nur eine andere Story aufgerufen haben. Dadurch lassen sich viele Schlüsse über das Verhalten der Nutzer und den Erfolg der Werbung ziehen.

Analysiert wird also:

• Interaktion
• Likes
• Verweildauer auf der Seite
• Besuchte Seiten
• Absprungrate

 

Instagram Buisness Tools

In den kommenden Wochen können Unternehmen, die Instagram-Business-Tools verwenden, die Daten von Instagram Stories auswerten. Einige Firmen haben bereits mit dem Tool erste Werbeerfolge feiern können. Mercedes-Benz beispielsweise nutzte das Feature, um Zuschauer hinter die Kulissen der North American International Auto Show in Detroit mitzunehmen.

Das ist eine neue spannende Chance für Firmen zu werben und Ihre Kundenbindung zu verbessern. Nur die Zeit wird zeigen ob, ähnlich wie bei Facebook Werbung, Instagram Stories zu einer der beliebtesten Werbeplattformen des 21. Jahrhunderts wird.

Warum Texte kaufen?

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Texte kaufen - dieser Gedanke schießt nicht mal eben so durch den Kopf. Für die meisten Alltagszwecke kann man Inhalte auch sehr gut selbst produzieren. Warum sollte man ihn also kaufen? Weil es sich eben nicht um den Alltag handelt. Nur guter, uniquer Text hat die Chance bei Suchmaschinen einen der begehrten oberen Plätze zu erreichen. Diesen zu erstellen wird aus Kostengründen oft Aufgabe eines fachfremden Mitarbeiters. Es ist ja nur ein bisschen schreiben, das kann ja nicht sonderlich schwer sein. Oder doch?

Darauf kommt es an

Gut lesbare Online-Texte sind Arbeit – viel Arbeit. Rechtschreibung, Grammatik, die richtige Form und vor allem der passende Schreibstil sind nur die Spitze des Eisbergs. Und bis jetzt sprechen wir nur von gewohnter redaktioneller Arbeit. Um mit Online-Text zu punkten, sind Keywords ein großes Thema. Diese zu bestimmen und zu setzen ist keine leichte Aufgabe für einen Laien.

1. Die richtige Form

Damit Ihre Texte online gut ankommen, ist eine ansprechende Form wichtig. Nur so wird Ihr Text wirklich gelesen! Zwischenüberschriften, kurze Absätze, Aufzählungen, Tabellen und geeignete Bilder lockern den Text auf und machen ihn lesbar.

2. Die passenden Keywords

Um online Erfolg zu haben sind die richtigen Keywords das A und O. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Suchmaschinen – bei uns vor allem Google – ihren Text auch finden. Doch um diese zu bestimmen und in richtiger Menge einzubauen ist Erfahrung und tiefgehendes Wissen erforderlich. Mit SEO Tools wie Seolyze, Sistrix und der Google Keywordplanner wird exakt ermittelt, welche Keywords zu Ihrer Seite passen.

3. Rechtschreibung und Grammatik

Damit Ihre Texte beim Leser einen seriösen Eindruck hinterlässt, muss besonders viel Wert auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik gelegt werden, denn durch Flüchtigkeitsfehler wird der Lesefluss gestört und dem Leser erscheint die Seite nicht vertrauenswürdig. Eine professionelle Agentur sorgt mit einem Vier-Augen-Lektorat für Qualität und sorgt dafür, dass Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden.

4. Der Schreibstil

Der Schreibstil von Online-Texten variiert, je nach Ziel und Zweck. Bei „Clickbait“ Texten für Facebook ist eine knackige Überschrift entscheidend. Wollen Sie eine IT-Dienstleistung bewerben, ist es notwendig Ihrem Leser Seriosität und Fachwissen zu suggerieren. Ein Blog hingegen ist stilistisch sehr frei und es kommt auf die Art der Website an. Bei Produktbeschreibungen eignet sich am besten ein kurzer, knackiger Text in dem alle wichtigen Inhalte zusammengefasst sind.

Fazit: Texte kaufen und Eindruck machen

Wie Sie sehen ist das Erstellen von guten Texten mit vielen Tücken verbunden. Beachtet man alle oben genannten Faktoren steht dem Erfolg Ihrer Inhalte nichts mehr im Wege. Unsere jahrelange Erfahrung hat jedoch eines gezeigt: Was für uns schon selbstverständlich ist, ist für den Laien oft zu schwierig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Wir empfehlen beim Experten Content zu kaufen. Er weiß am besten, wie Content aussehen muss, damit er dem Auftritt Ihres Unternehmens nützt. Zudem liefert er immer Texte in guter Qualität und kennt Leserbedürfnisse.

10 goldene Social Media Regeln für Einsteiger

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Willkommen im Social Media Zeitalter!

Auch Online-Kommunikation ist lernbar und es gibt ein paar Social Media Regeln, an die Sie sich immer halten können. Und es ist wichtig, denn durch die Macht von Content und Social Media Marketing heben Sie Ihre Kundenkommunikation auf ein ganz neues Level. Meist ist jedoch der Einstieg ohne vorherige Erfahrung extrem schwierig. Halten Sie bei den ersten Schritten einfach folgende 10 goldenen Social Media Regeln ein. Sie werden Ihnen helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen.

1. Hören Sie auf die Wünsche Ihrer Kundschaft und deren Zielgruppe

Um mit Social Media und Content Marketing Erfolg zu haben bedarf es viel Geduld. Hören Sie auf Ihre Kunden, lesen Sie die Online-Inhalte Ihrer Zielgruppe und nehmen Sie an Diskussionen teil, um zu erfahren, was genau wichtig ist. Nur so erstellen Sie Inhalte, die einen wirklichen Mehrwert bieten!

2. Sprechen Sie gezielt Menschen an

Es ist besser, sich zu spezialisieren, als zu versuchen ein Alleskönner zu sein. Eine sehr genau definierte Social Media oder Content Marketing Strategie hat viel bessere Erfolgschancen als eine breite Strategie, die versucht viele verschiedene Menschen anzusprechen.

3. Qualität über Quantität

Qualität ist viel wichtiger als Quantität. Es ist besser, 1.000 Online-Leser zu haben, die lesen, teilen und über die Inhalte reden als 10.000, die nach dem Klicken sofort wieder verschwinden und den Inhalt vergessen.

4. Geduld ist wichtig

Social Media und Content Marketing Erfolg kommt in der Regel nicht über Nacht! Auch wenn es passieren kann, dass Sie schon nach kurzer Zeit Erfolge sehen ist das eher die Ausnahme. Normalerweise müssen Sie langfristig hochwertigen Content liefern, um sichtbare Erfolge zu erzielen.

5. Nutzen Sie Ihre Leser zum verbreiten Ihres Inhalts

Versuchen Sie durch das Erstellen besonders hochwertiger Inhalte Personen zu erreichen, die auf Twitter, Facebook oder LinkedIn ihren Content teilen und dadurch viele weitere Personen ansprechen. So werden Ihre Inhalte einem viel breiteren Spektrum präsentiert.

6. Kontakte sind wichtig

Finden Sie heraus, welche Personen genau in Ihre Zielgruppe passen und woher Sie Ihre Informationen beziehen. Bauen Sie Beziehungen zu Unternehmen und Dienstleistern auf, die genau dasselbe Publikum bedienen wie Sie selbst. Versuchen Sie mit Ihnen zusammenzuarbeiten und so deren Kunden auf Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung aufmerksam zu machen.

7. Bieten Sie einen Mehrwert

Wenn Sie ständig nur Ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben, verlieren die Menschen das Interesse. Erstellen Sie Inhalte die einen Mehrwert bieten und zum Nachdenken oder darüber sprechen anregen!

8. Halten Sie Beziehungen zu Ihren Kunden aufrecht

Antworten Sie auf Fragen und Anliegen die Ihnen Menschen online entgegenbringen. So sind Sie für die Kundschaft greifbar und werden nicht schnell vergessen!

9. Bleiben Sie erreichbar

Auch der beste Content wird unwichtig, wenn der Schreiber nach dem Posten verschwindet. Seien Sie für Ihr Publikum erreichbar. Nehmen Sie an Gesprächen teil und zeigen Sie Interesse an Ihrer Kundschaft!

10. Wie du mir so ich dir

Teilen Sie interessante Inhalte anderer auf Ihrer Seite. Häufig revanchieren sie sich und helfen Ihnen so ein größeres Publikum zu erreichen!

Beauty-Text: Verwende das Wort „riechen“ nicht in Parfüm-Texten!

Sei herzlich eingeladen die Beauty-, Lifestyle- und Luxus-Welt kennenzulernen mit unserer Anleitung, wie schreibe ich einen guten Beauty-Text. Einzigartige Kosmetika, Eau de Parfums, Colognes … und wie dieser Duft riecht.

Er riecht? Ist es dir auch aufgefallen. Es klingt komisch. Ein Duft riecht nicht. Zumindest nicht, wenn man eine Duftbeschreibung verfasst oder einen Beauty-Text in gehobenem Sprachstil schreiben möchte. Sprache ist manchmal etwas eigen. Warum?

1. Bilder und Assoziationen

Jedes Wort – auch in einem längeren Text – weckt Assoziationen und Bilder in unserem Kopf. Wenn etwas „riecht“, dann verbinden wir mit dem Wort automatisch einen Duftstoff, der sehr stark wahrnehmbar ist. Meist ist der Duftstoff nicht gut, wie starker Käse oder ein intensiver Toiletten-Geruch. Und es entstehen nicht nur Bilder…

2. Die Haptik von Sprache

… auch die Haptik eines Wortes spielt eine große Rolle. Bereits in unserer Kindheit lernen wir neue Wörter, indem wir Dinge befühlen, sie ansehen und spüren. In einem Kinderbuch sahen wir nicht nur das Bild von einem „Apfel“, sondern haben ihn in die Hand gedrückt bekommen und konnten einen Apfelschnitz essen. Die Erinnerung an die erste sinnliche Ebene, in der wir das Wort gelernt haben ist stets präsent. Übrigens auch wenn es unbewusst ist. Es gibt ja schließlich einen Grund, warum sinnlich-erotische Wörter von „Nackenbeißer-Romanen“ funktionieren.

3. Die Wortfamilie

Die Wortfamilie hat bei starken Verben, die eine solch eindeutige Aussage haben, ebenfalls eine Wirkung. Das nächst nahestehende Wort zu „riechen“ ist „Geruch“. Der Geruch ist eindeutig negativ belegt. Da muss man nicht lange diskutieren.

4. Die Wortherkunft

Sehr interessant ist auch die Herkunft des Wortes. Das gemeingermanische „reuk-a“ bedeutet heute so viel wie „rauchen, dampfen“. Betrachtet man also, wie sich die Bedeutung des Wortes entwickelt hat und woher es kommt, dann ist die tieferliegende Information bei „riechen“ nicht, dass wir einen Duftstoff wahrnehmen, sondern dass sich „ein Geruch verbreitet“.

5. Das Wortumfeld

Unser Kopf bildet gerne Automatismen und Gewohnheiten heraus, damit unser Alltag effektiver läuft. Auch Wörter werden in bestimmten, gewohnheitsmäßigen Wortumfeldern verwendet. Ein relativ einleuchtendes Beispiel findet sich bei „backen“ und „skalieren“. Es sind zwei Wörter aus völlig unterschiedlichen Bereichen. Einen Kuchen kann man schlecht skalieren; höchstens die Kuchenproduktion.

Wie sieht das Wortumfeld von riechen aus? Es beginnt bei stinken, schnuppern, schnüffeln und hört bei Ausdünstungen, Schweiß, Richfläschchen auf. Wenn es positiv belegt ist, wird meist ein zusätzliches Adjektiv verwendet – angenehm, gut riechen – oder ein Kompositum gebildet – der Wohlgeruch.

 

Und jetzt?

Das Verb „riechen“ hat – ohne einen weiteren beschreibenden Zusatz – durch die Wortfamilie, Wortherkunft und das Wortumfeld eine Bedeutungsebene, die negativ belegt ist. Das ist ein No-Go im Marketing für Beauty-Produkte, die schließlich darauf abzielen, das eigene Aussehen zu verschönern. Sich selbst etwas Gutes zu tun oder besser darzustellen. Wie beschreibt man nun die Wahrnehmung eines Parfüms passend? Es muss ja positiv bleiben! Gibt es eine Lösung?

Die Lösung: Ein Parfüm duftet.

Produktbeschreibungen texten – eine Königsdisziplin?

Treffende Produktbeschreibungen texten ist häufig das, was beim Aufbau eines Online-Shops am ehesten mit niedriger Priorität eingestuft wird. Dabei sind gute Produkttexte allzu oft DAS Merkmal, dass zwischen Kaufen oder Weiterklicken entscheidet. Es gilt den potentiellen Kunden mit handfesten, ehrliche Informationen in schönen klaren Formulierungen bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Wie das geht zeigen wir hier:

Vorbereitung ist alles!

Produktbeschreibungen zu texten ist eine Königsdisziplin
Photo courtesy by Patrick Tomasso

Der Schreiber muss sich vorab daher einige wichtige Fragen stellen. Was will der Kunde über das Produkt wissen? Warum ist der Kunde überhaupt hier? Was macht gerade dieses Produkt besser als andere? Warum wird dieses Produkt gekauft? Um diese Fragen zu klären hilft es häufig, vorab Produktbeschreibungen von Konkurrenzprodukten zu lesen um sich ein Bild davon zu machen, wie das Produkt im Allgemeinen behandelt wird. Daraufhin lohnt sich immer auch noch ein kurzer Blick in die Kundenbewertungen, denn dort finden sich oft die wichtigsten, in anderen Produktbeschreibungen nicht beantworteten, Fragen. Obendrein ist es nie verkehrt noch eine kurze WDF/IDF Analyse zur übergeordneten Kategorie des Produktes durchzuführen um eine Idee des Spektrums potentieller Keywords zu bekommen. Mit den nun gewonnenen Informationen lässt sich eine perfekte, alle Fragen beantwortende Produktbeschreibungen kreieren:

Adjektive machen den Unterschied!

Die richtige Nutzung von Adjektiven ist bei guten Produktbeschreibungen entscheidend! Eine weiche, edle Wintermütze fühlt sich doch bestimmt viel besser an als die übliche 0815 Mütze oder? Und für die luxuriöse Damenhandtasche kann man ja gerne mal etwas tiefer in die (Brief-)Tasche greifen als für die beige Handtasche. Auch der maskuline Herrengürtel aus Leder passt dem Geschäftsmann von heute besser als der so unspektakulär klingende schwarze Ledergürtel. Eine perfekt geschriebene Produktbeschreibung löst ganz gezielt Emotionen aus. Ganz wichtig ist es sich die Frage zu stellen: „Welches persönliche Ziel möchte der Kunde durch dieses Produkt erreichen und welche Adjektive sind am besten dafür geeignet um Ihm zu zeigen, dass dieses Produkt ihm genau dorthin verhelfen wird?“

Fakten vs Ausschmückungen - wie ist der Mix in einer perfekten Produktbeschreibung?

Klickt man sich durch die verschiedensten Online Shops muss man sich die Frage stellen wie denn die richtige Produktbeschreibungen aussieht. Von seitenlangen blumigen Beschreibungen bis hin zu kurzen kommentarlosen Auflistungen technischer Daten - es gibt sie in den verschiedensten Arten und Variationen. Welche Variante am besten ist hängt letztendlich vom zu bewerbenden Produkt, der entsprechenden Zielgruppe und nicht zuletzt dem „redaktionellen Bauchgefühl“ ab. Es gibt jedoch einige grundlegende Regeln die immer gelten:

  1. Eine Produktbeschreibung sollte nicht mehr als 300 Worte umfassen.
  2. Die überzeugendsten Kaufargumente sollten am Anfang des Textes genannt werden da dieser häufig nicht zu Ende gelesen wird.
  3. Die wichtigsten technischen Details des Produkts sollten bereits im Text gut erkennbar genannt werden.
  4. Passende Adjektive überzeugen den Leser vom Kauf.
  5. SEO Überarbeitung mit Keywords sorgt für gute Auffindbarkeit bei Suchmaschinen und höheren Traffic. Hier kann auch eine professionelle WDF/IDF Analyse im Detail erhebliche Vorteile bringen.
  6. Gut strukturierte Absätze und Überschriften helfen dem potentiellen Kunden bei der Orientierung und ermöglichen ein angenehmeres und schnelleres Lesen.
  7. Durch eine Liste/Tabelle aller technischen Details am Ende lassen sich auch lesefaule Kunden über das Produkt informieren.
  8. Hinweise auf passendes Zubehör oder vergleichbaren Produkten helfen bei der Kaufentscheidung und sorgen für Spontankäufe von Accessoires.
  9. Auf perfekte Rechtschreibung und Grammatik muss bei Produktbeschreibungen besonders geachtet werden, da Fehler in der Produktbeschreibung das Vertrauen des Kunden in die Qualität des Shops(!) verlieren lässt.

Suchmaschinenoptimierung – heutzutage ein Muss!

Um Ihre Produktbeschreibung auf das nächste Level zu bringen muss diese SEO-optimiert sein („Search Engine Optimizing“, oder zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung.) Durch die Nutzung spezieller Keywords kombiniert mit Informationen und einem auf die Zielgruppe abgestimmten Produkttext wird Ihre Produktbeschreibung zum Klick-Magnet. Die Verwendung häufig gesuchter Begriffe und Wortkombinationen sorgt für eine bessere Platzierung bei Suchmaschinen wie Google und garantiert Ihnen dadurch höhere Besucherzahlen die sich häufig in besseren Verkaufszahlen widerspiegeln.

Ein ganz wichtiger Punkt im Bereich SEO ist zudem, dass Produktbeschreibungen den Leser zum Weiterlesen einladen müssen – Suchmaschinen messen nämlich die Dauer des Verbleibs auf einer Webseite. Findet jemand also über Google beispielsweise inital Ihre Produktseite, findet jedoch keine passenden Informationen und geht direkt zurück auf die Suchergebnisseite (sogenannte „Absprungrate“), ist das für die Suchmaschine ein Zeichen, dass die betreffende Seite „irrelevante“ oder nicht ausreichende Informationen hat. Als Konsequenz wird Ihre Seite daher in den Suchergebnissen abgewertet!

 

Seriosität durch korrekte Rechtschreibung und Grammatik

Fehlerhafte Texte erzeugen Misstrauen in den Shop, denn die Kompetenz des Shop Betreibers wird so schnell in Frage gestellt. Niemand möchte beim Lesen durch Rechtschreib- oder Grammatikfehler gestört werden. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie Ihre Produktbeschreibung vor Veröffentlichung mehrfach durch. So gehen Sie sicher, dass alle Unstimmigkeiten ausgemerzt wurden. Ein Lektorat ist hierbei eine große Hilfe, denn ein zweites Paar Augen sieht oft Fehler, die dem Schreiber nicht auffallen.

Produktbeschreibungen kopieren – ein absolutes „no go!“

Um Zeit und Geld zu sparen kopieren Webshop-Betreiber häufig einfach die Produktbeschreibungen vom Hersteller. Ein ganz fataler Fehler, denn die meisten Texte von Herstellern sind nicht SEO überarbeitet, stehen schon im Internet und werden deshalb von Suchmaschinen als „Duplicate Content“ erkannt und als unwichtig gewertet. Das heißt mit einer kopierten Produktbeschreibung werden Sie nie auf einen der begehrten oberen Plätze auf Google kommen. Nur eine selbst kreierte, Suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibung sorgt deshalb für mehr Besucher und fördern somit Käufe.

Viel Arbeit – doch dafür gibt es Profis!

Ein professioneller Texter benötigt in der Regel etwa ein Viertel der Zeit, um eine gute Produktbeschreibung zu kreieren wie ein ungeübter Texter. Deshalb empfiehlt es sich, allein schon aus monetären und zeitlichen Gründen, eine Redaktionsagentur einzuschalten. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass der Laie viele Fehler und Fallstricke insbesondere im Bereich SEO nicht kennt, deshalb auch nicht korrigieren kann und sie im Text verbleiben. Der Qualitätsstandard sinkt demzufolge ganz automatisch. Eine professionelle Agentur hingegen kann durch Lektorat und Korrektorat einen hohen Qualitätsstandard sicherstellen – und das alles in einem Bruchteil der Zeit! Spezialisten liefern eben immer noch die beste Arbeit für Ihr Geld...

Wann sollte ich für Grafiken und Fotos zahlen?

Immer öfter liest man als Bildnachweis "Quelle: pixabay" oder "Bildquelle: gemeinfrei". Trotzdem gibt es noch immer einen Markt für kostenpflichtige Fotos - und das aus gutem Grund! In diesem Artikel stellen wir uns der Frage, weshalb es manchmal gut ist, für Bilder zu bezahlen. Gute Quellen für kostenlose, lizenzfreie Bilder finden sich hier.

Wo wird für Fotos bezahlt?

Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten, kostenpflichtig Fotos oder Grafiken zu erwerben. Der aktuell wohl populärste Bezugsweg für Web-Bilder sind Stockphoto-Portale wie Fotolia oder iStockphoto. Hier erwirbt der Käufer meistens eine bestimmte, auf der Bild-Detailseite spezifizierte Lizenz. Die häufigste Lizenz umfasst eine begrenzte, nicht-exklusive Nutzung. Das heißt: Das Bild darf beliebig nicht beliebig oft verwendet werden, und niemand hindert andere Käufer daran, es ebenfalls einzusetzen. Außerdem ist bezüglich der genauen Lizenzvorschriften Vorsicht geboten: Wer etwa ein Bild in hoher Auflösung für ein Printprodukt erwirbt, hat damit noch lange nicht die Rechte für eine Veröffentlichung im Web in der Tasche! Es lohnt sich, hier genau hinzusehen.

Getty bietet Bilder für exklusive Zwecke - und teilweise exklusive Geldbeutel.
Getty bietet Bilder für exklusive Zwecke - und teilweise exklusive Geldbeutel.

Es gibt aber auch noch andere, oft exklusivere Bilddatenbanken. Diese umfassen häufig hunderte bis tausende Bilder und Videos, oft eingeschränkt auf ein bestimmtes Themengebiet oder einen bestimmten Einsatzort. Der Kunde erwirbt hier ganz unterschiedliche Lizenzen an den Bildern, von exklusiver Nutzung bis hin zum Wiederverkaufsrecht.

Und drittens besteht natürlich je nach gewünschtem Bild immer die Möglichkeit, dieses von einem Profi erstellen zu lassen: Wer einen Webshop für Bademoden gestalten will oder einen exklusiven Kalender, wird um ein Foto-Shooting mit professionellem Fotografen oft nicht herum kommen. Bei mehreren hundert benötigten Bildern kann dies sogar günstiger kommen, als zahllose exklusive Lizenzen oder eine teure, professionelle Datenbank zu erwerben. Auch bei Grafiken gibt es für jeden Geschmack Profis, die von Pixel-Art bis zu 3D-Animationen alle Vorstellungen abbilden können.

Warum bezahlen?

Drei Argumente, die wir gleich noch näher ausführen, sprechen dafür für Bilder in die Tasche zu greifen: Professionalität, Auswahl und Exklusivität.

Professionalität

Professionalität ist inzwischen ein weniger wichtiges Kriterium, seit viele kostenlose Portale hier nur wenige Wünsche offen lassen. Trotzdem kann gerade die Nachbearbeitung durch einen professionellen Designer lohnenswert sein – und auch die kostet Geld.

Professionelle Fotos können auch im Web viel Geld kosten - oft is ein eigenes Shooting günstiger.
Professionelle Fotos können auch im Web viel Geld kosten - oft is ein eigenes Shooting günstiger.

Eine professionelle und daher kostenpflichtige Quelle ist aber auch deshalb oft ihr Geld wert, weil durch den geschlossenen Lizenzvertrag mehr Rechtssicherheit herrscht. Bei kostenlosen Bildern aus Web-Quellen stellen sich oft Bedenken ein, vor allem, wenn sie von privaten Usern auf den Plattformen angeboten werden. Ein Lizenzvertrag kann hier abhelfen - gegebenenfalls auch vor Gericht. Auch bestehen oftmals Kunden darauf, eine "ordentliche" Lizenz zu sehen.

Auswahl & Individualität

Die Auswahl an kostenlosen, lizenzfreien Bildern ist begrenzt. Insbesondere teure Shootings und Personenaufnahmen, für die die Models zu Recht viel Geld verlangen - immerhin treten sie auch Persönlichkeitsrechte ab -, schränkten die kostenlose Abgabe ein. Auch Stockphoto-Portale haben nicht immer eine ausreichende Auswahl: Sie funktionieren nach dem Prinzip, einzelne Bilder oft zu lizenzieren und dadurch niedrigere Einzelpreise anbieten zu können. Dadurch ist aber die Auswahl eingeschränkt: Häufig wird nur angeboten, was sich auch oft zu verkaufen verspricht. Auch Abbildungen, die in manchen Ländern kulturell oder juristisch problematisch sind (Nacktheit, Betäubungsmittel, Waffen oder gar pornographisches Material), werden oft gar nicht erst angeboten.

 

Kostenlose Quellen wie Unsplash.com enthalten viele Landschafts- und Gegenstandsfotos, aber wenige Personenaufnahmen.
Kostenlose Quellen wie Unsplash.com enthalten viele Landschafts- und Gegenstandsfotos, aber wenige Personenaufnahmen.

Wer besondere Wünsche hat, bleibt vor allem bei den kostenlosen Bildern oft auf der Strecke oder muss zusätzliches Geld für Nachbearbeitung in die Hand nehmen. Oft wird ein eigenes Shooting dadurch sogar günstiger, insbesondere - wie oben erklärt - bei vielen benötigten Bildern. Vor allem bei "anstößigen" Inhalten ist es oft die Auswahl, die zu kostenpflichtigem Material greifen lässt.

Wenn die Bilder zusätzlich in die eigene CI oder einen vorhandenen Stil passen sollen, wird es oft ganz unmöglich, passendes Material "von der Stange" zu finden.

Exklusivität

Wenn man dieses Bild einmal gesehen hat, wird es einen durch's gesamte Netz verfolgen. Exklusivität sieht anders aus.
Wenn man dieses Bild einmal gesehen hat, wird es einen durch's gesamte Netz verfolgen. Exklusivität sieht anders aus.

Ein schlagendes Argument ist die Exklusivität kostenpflichtiger Bilder. Während man inzwischen an jeder Ecke des Web die Büro-Dekoration von Unsplash.com-Fotos begutachten kann, sind schon kostenpflichtige Stockphoto-Bilder exklusiver. Durch eine professionelle Nachbearbeitung oder gar ein eigenes Shooting kann hier ein echter Unterschied gemacht werden, da die Bilder von niemandem sonst genutzt werden dürfen.

Fazit

Es gibt gute Gründe, für Fotos und Grafiken zu bezahlen - und gute Gründe, auf kostenlose, lizenzfreie Alternativen zurückzugreifen. Die in diesem Artikel gesammelten Argumente sollen helfen, zu entscheiden, wann es sich lohnt, Geld in die Hand zu nehmen: Denn welche Art von Bild, welche Art von Lizenz die richtige ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und sollte sorgfältig abgewogen werden.

Kostenlos, lizenzfrei und gut: Fotos für’s Web

Oft fehlt nur noch ein ansprechendes Header-Bild für den Blogpost, eine aussagekräftige Grafik für die Präsentation oder ein simples, wirksames Icon. Doch woher ein kostenlose Fotos nehmen, wenn nicht stehlen?

Dass letzteres eine schlechte Idee ist, zeigen Abmahnkanzleien und Rechtsstreitigkeiten immer wieder. Trotzdem gibt es viele Einsatzzwecke für Fotos und Grafiken, die keine Lizenzgebühren erlauben – beispielsweise für's private Blog, für einen ehrenamtlichen Vortrag oder eine Website, bei der möglichst geringe Kosten anfallen sollen. Daher haben wir in diesem Artikel unsere vier liebsten Quellen aufgeführt, die lizenzfreies oder kostenlos verwendbares Grafikmaterial zur Verfügung stellen.

Hierbei muss unterschieden werden, ob Bilder vollkommen lizenzfrei sind (man spricht auch von "Public Domain" oder gemeinfreien Bildern bzw. dem Creative-Commons-Kürzel CC0 http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/), oder ob sie einer Lizenz unterliegen, die die kostenlose Nutzung erlaubt.

Weiterhin gibt es oft Einschränkungen, was die kommerzielle Verwendung betrifft: Viele Bilder im Web werden nur für nicht-kommerzielle Zwecke gratis zur Verfügung gestellt, eine geschäftliche Nutzung wird oft ganz ausgeschlossen oder erfordert eine Lizenzgebühr. Hier lohnt es sich, genau hinzusehen, um die Verwendung rechtssicher zu halten.

Kostenlose Fotos auf Pixabay

Pixabay macht auf der Startseite klar: “Alle Bilder und Videos auf Pixabay sind frei von Urheberrechten unter Creative Commons CC0 veröffentlicht. Du kannst diese kostenlos herunterladen, verändern und für beliebige Zwecke verwenden, auch in kommerziellen Anwendungen. Eine Namensnennung ist nicht erforderlich.”

Die Bilder (und Videos) können nach Suchstichworten oder nach Kategorien durchforstet werden. Die “Werbung” auf Pixabay besteht darin, dass am Kopf jeder Ergebnisseite auch kostenpflichtige Bilder aus Stockphoto-Portalen angezeigt werden.

Ergebnisseite auf Pixabay zum Stichwort "Pixel".
Ergebnisseite auf Pixabay zum Stichwort "Pixel".

 

Und die nächsten Bilder auf ... Unsplash

Auf Unsplash.com herrscht definitiv Rechtssicherheit: Alle Bilder in diesem Archiv unterliegen einer "Do-what-you-want"-Policy. Im Klartext heißt das, man darf die Bilder beliebig oft verwenden und verändern, ohne auch nur den Urheber oder die Quelle nennen zu müssen.

 

Schlankes Design und Endless Scrolling: Unsplash.com macht einen sehr künstlerischen Eindruck.
Schlankes Design und Endless Scrolling: Unsplash.com macht einen sehr künstlerischen Eindruck.

 

Auch Wikimedia Commons hat was zu bieten...

Interessant sind die Bilder, die bei Wikimedia Commons gefunden werden, vor allem auch, weil sie oft sehr alt sind. Grundsätzlich gilt nach deutschem Urheberrecht, dass Bilder 70 Jahre nach dem Tod des Fotografen oder Künstlers gemeinfrei werden und frei verwendet werden dürfen. Trotzdem ist ein genauer Blick in die jeweiligen Datei-Metadaten ratsam und gegebenenfalls ist eine Namensnennung des Fotografen oder sonstigen Urhebers nötig. In der Kategorie PD (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Public_domain) finden sich ausschließlich gemeinfreie kostenlose Fotos und Bilder.

WikimediaCommon-kostenloseFotos

 

Und Google Images erst recht ...

Eine der mächtigsten Quellen ist die Suchmaschine Google. Mit der Bildersuche lassen sich nämlich gezielt lizenzfreie oder zur Wiederverwendung gekennzeichnete Bilder suchen. Die Möglichkeit hierzu findet man in den Suchoptionen: Hier kann nicht nur festgelegt werden, wie groß und in welchem Spektrum des Farbraums das zum Suchbegriff passende Bild sein muss. Es gibt auch eine Option zur Lizenzierung des Bildes. Hier kann man auswählen, ob das Bild einer Lizenz unterliegt, die die kostenlose Verwendung für kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt.

Außerdem lässt sich hier auch einstellen, ob das Bild zur Bearbeitung freigegeben wurde, also verändert werden darf. Hiermit finden sich zu vielen Suchbegriffen die passenden Public-Domain-Abbildungen. Trotzdem sollten die auf den jeweiligen Ergebnisseiten genannten Lizenzbedingungen zur Sicherheit aufmerksam studiert werden.

Es gibt im Web noch weitere Quellen für lizenzfreie und CC0-Bilder wie etwa despositfoto (http://de.depositphotos.com/), stocksnap (https://stocksnap.io/) und im Public Domain Archive (http://publicdomainarchive.com/). Die besten Erfahrungen haben wir aber mit den oben genannten vier Quellen gemacht.

Google-kostenloseFotos